COVID-19

Sehr geehrte Damen und Herren,
Sehr geehrte Kunden und Geschäftspartner,

um die weitere Ausbreitung von COVID-19 so gut und rasch wie möglich in den Griff zu bekommen, ist das Gebot der Stunde. Unser Beitrag: Bestmöglicher Schutz unserer Kunden, Partner und MitarbeiterInnen nach Maßgabe der GesundheitsexpertInnen sowie der Österreichischen Bundesregierung.
Darüber hinaus tun wir unser Möglichstes, um unseren hohen Ansprüchen als verlässlicher IT-Partner weiterhin gerecht zu werden. Unsere Kunden wollen wir auch in dieser beispiellosen Ausnahmesituation beim sicheren und reibungslosen Betrieb ihrer Systeme unterstützen.

HR-Service kümmert sich auch weiterhin um Ihre Anliegen. Aufgrund der aktuell sehr hohen Nachfrage kann es jedoch zu längeren Wartezeiten kommen.

Wir stehen Ihnen nach wie vor mit Rat und Tat zur Seite. Soweit dies der Anlassfall erlaubt, schränken wir persönliche Besuche und Kontakte jedoch möglichst ein und setzen stattdessen verstärkt auf E-Mail, Telefon und Fernwartung Tools.

Für Anfragen betreffend neue / geplante Projekte wenden Sie sich gerne ebenfalls an uns. Wir müssen allerdings darauf hinweisen, dass wir über bestehende Dienstleistungen hinausgehende Projekte derzeit nur situationsabhängig umsetzen können, bis sich die Lage wieder einigermaßen normalisiert hat, hierzu werden Sie noch gesondert informiert.

WICHTIGE Tipps – speziellen Gefahren

Die enorme Zunahme an Teleworking und die geringe Vorort-Besetzung für Notbetrieb bedeuten leider auch fehlende persönliche Kommunikation und vermehrt schriftliche Kommunikation via E-Mail, WhatsApp usw.
Das haben sich leider auch Betrüger und Cyberkriminelle erkannt und nutzen diese ungewöhnliche Situation und Erwartungshaltung von MitarbeiterInnen aus. Seien Sie deshalb in folgenden Situationen besonders wachsam!

1. Gefälschte E-Mail-Absender: 

Als Mitarbeitern rechnen Sie aktuell mit primär schriftlichen Aufträgen und Sie können sich nicht – wie gewohnt – kurzfristig persönlich abstimmen. E-Mails und Absender der E-Mail können gefälscht sein. E-Mail-Anhänge können auf dem Weg von Empfänger zu Absender verändert oder ersetzt werden.

Seien Sie daher bei E-Mails wachsam:

  • mit ungewöhnlichen und/oder vertraulichen Aufträgen, die eine Änderung der üblichen Vorgehensweise bedeuten (auch wenn die E-Mail scheinbar von einem Ihnen gut bekannten Absender stammt);
  • von Absendern, mit welchen Sie vielleicht üblicherweise nicht direkt kommunizieren (z.B. Geschäftsführung);
  • mit Überweisungsaufträgen in ungewöhnlicher Höhe oder mit geänderten Kontoverbindungen (auch wenn die Rechnung tatsächlich erwartet wird);
  • mit Aufträgen von externen Auftraggebern (Behörde, Rechtsanwalt oÄ);
  • mit dem Auftrag Zugangsdaten/Passwörter herauszugeben oder einzugeben.

2. E-Mails zum Thema Corona: 

Aktuell ist der Informationsbedarf an „Corona/Covid-19“ sehr hoch. Als Mitarbeiter rechnen Sie mit E-Mails zu Thema von Geschäftsführung und Führungskräften. Aktuell kursieren daher bereits gefährliche E-Mails mit Schadprogrammen und Phishing-Links.
Seien Sie bei E-Mails oder anderen elektronischen Anfragen wachsam:

  • wenn Sie E-Mail-Anhänge zu „Corona/Covid-19“ öffnen sollen.
  • wenn Sie auf externe Links zum Thema „Corona/Covid-19“ klicken sollen.

3.Fernzugriffe auf Ihre Geräte
Aktuell rechnen Sie damit, dass sich Ihre IT, IT-Dienstleister oder Programmhersteller bei Ihnen melden.
Seien Sie wachsam – auch wenn bekannte Namen genutzt werden:

  • wenn jemand einen Fernzugang zu Ihrem System/Laptop wünscht z.B. über TeamViewer.
  • wenn Sie jemand auffordert einen Fernzugriff zu genehmigen oder zu beantragen.
  • wenn Sie Programme installieren sollen, die Sie angeblich für Homeoffice-Zwecke oder Schadprogramm-Abwehr benötigen.

4. Telefonische Kontaktaufnahme

Betrüger können versuchen, Sie telefonisch unter Druck zu setzen, indem Sie auf Teleworking-Erfordernisse Bezug nehmen.

4.1 Seien Sie bei telefonischen Kontakten wachsam:

  • Geben Sie keine Zugangsdaten/Passwörter heraus, weil Sie sich sonst angeblich nicht mehr in das System einloggen können oder nicht mehr über Teleworking arbeiten können oÄ. Es gibt keinen legitimen Grund für die Weitergabe von Zugangsdaten/Passwörtern, auch wenn Sie der Anrufer noch so sehr unter Druck setzt.
  • Erteilen Sie keine Zugangsberechtigungen ohne Prüfung der Identität des Anfordernden (bzw. in Einhaltung der erforderlichen Prozessschritte).

4.2 Wie gehen Sie in solchen Fällen richtig vor?

  • Kommen Sie dem Auftrag nicht ohne Abklärung nach, jeder versteht dies in der aktuellen Situation.
  • Akzeptieren Sie Zeitdruck nicht, wenn das von Ihnen verlangt, Vorgaben und Regeln zu brechen.
  • Notieren Sie sich Name und ggfs. Unternehmen des telefonisch Anfragenden und prüfen Sie dessen Identität/Berechtigung.
  • Halten Sie sofort telefonisch Rücksprache mit dem Absender (sofern Kollegin/Kollege), mit Ihrer Führungskraft, oder mit Ihrer IT-Abteilung.
  • Allgemein gilt für Teleworking: Achten Sie darauf, dass Sie interne/vertrauliche Unternehmensdaten in einem geschützten Bereich (indoor) bearbeiten. Zugriff auf Hard-/Software und Daten dürfen aus rechtlichen Gründen nur Sie als Mitarbeitern haben (auch nicht Ihre privaten Vertrauenspersonen). Bitte beachten Sie die ggfs. geltende Teleworking-Policy.

Schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen und bleiben Sie Zuhause, wann immer es geht. Und all jenen, die diese Gesellschaft jetzt besonders am Laufen halten, ein großes Dankeschön.

Mit freundlichen Grüßen
Reinhard Herberstein

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